Am montäglichen Abend gaben sich die Berliner Bands Elikan Dew und SDNMT ein Stelldichein im Konstanzer Kulturladen. Trotz Cheap Monday blieb der Kula spärlich gefüllt. Den Anfang machten Elikan Dew mit sauberen Indie-Rock irgendwo zwischen Incubus, Strokes und Jimmy Eat World. Nach einer kleinen Pause kamen die fünf wortkargen Jungs von SDNMT auf die Bühne. Das vorwiegend Stücken des aktuellen Album "The Goal Is To Make The Animals Happy" geprägte Set ließ die Vielfältigkeit SDNMTs aufblitzen. Von meterhohen Soundwänden durchkreuzt von elektronischen Spielereien hin zu rockigeren Songs mit neu dazugekommenen Gesang. Zum Abschluß wurde gemeinsan mit Elikan Dew "Waking The Forests" performt, um anschließend erneut für eine Zugabe auf die Bühne zurückzukehren. Prädikat: Schee wars.
Ein Interview mit SDNMT folgt zu gegebener Zeit auf helga-rockt.de
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Mittwoch, 12. März 2008
Dienstag, 11. März 2008
Koooonschtanz
Im Januar war die Sprechstation mit Respect The Poets 7 in der Spiegelhalle zu Gast. Darunter auch Matze B und Volker Strübing mit folgender Ode an Konstanz:
Auch die weiteren Auftritte des Abends sind im Sprechstation-Youtubechannel anzusehen.
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Mittwoch, 27. Februar 2008
Iceland's Finest
Dass Island mehr zu bieten hat als Geysire, Gletscher und heimelige Dörfchen, zeigten in den letzten Jahren Künstler wie die Meister des musikalischen Kopfkinos von Sigur Ròs oder die extravagante Björk. Doch auch in Islands Untergrund rumort es, und so schickten die Labels 12 Tònar und Cargo Records drei Bands aufs europäische Festland und machten hierbei auch am frühlingshaften Bodensee Station.
Gerade als wir durch die Eingangstür des Kulturladens treten, beginnen Gavin Portland pünktlich ihr Set. Von sphärischen Klängen ihrer Landsmänner scheinen sie nicht viel zu halten, so geht ihr Mix aus reinstem Punkrock und Hardcore direkt nach vorne. Der Sänger schreite sich die Seele aus dem Leib und bei den wenigen Gesangspassagen stellte sich der Gitarrist ans Mikrofon. Doch im eher spärlich gefüllten Schwimmbecken des Kula hielten die schüchternen Konstanzer Konzertbesucher zunächst Abstand. Aber auch Sänger Kolli interagierte mehr mit seinen Bandkollegen und drehte dem Publikum über weite Teile des Sets den Rücken zu. Nach gerade mal einer knappen halben Stunde war es dann auch schon wieder vorbei und es wurde Platz für die folgenden Jakobinarina gemacht.
Im einheitlichen Outfit traten die sechs Musikanten auf die Bühne. Mit schmissigen Gitarren, zwei Bandmitgliedern, von denen man meinte, sie seien direkt von der Schulbank entführt worden und einem Tanzstil von Sänger Gunnar, der irgendwo zwischen Slalomübungen und Michael Jacksons Moonwalk einzuordnen war, konnten auch sie das träge Publikum nur zu leichten Tanzbewegungen motivieren, da half auch der Ausflug von Sänger und Keyboarder in die Menge nur in geringen Maßen. Und das obwohl der jakobinarinaeske New-Wave-Garagen-Gute-Laune-Rock durchaus zum Tanz einlud.
Den Abschluss des Abends bildete Pétur Ben. Von einem schier erdrückenden Basslauf begleitet betrat er die Bühne, um die Spannung mit seinem einsetzenden Gesang zu lösen. Hier war sie endlich, die herbeigesehnte musikalische Melancholie und Leidenschaft, welche immer wieder Reminiszenzen zu Jeff Buckley aufkommen ließ. Spätestens mit seiner Interpretation von Michael Jacksons „Billie Jean“ war das Eis zwischen Künstler und Publikum gebrochen und ein stetiger Wechsel zwischen sanften, sphärischen Klängen, kleinen rockigeren Ausbrüchen und Akustikeinlagen nur mit Gitarre vom Bühnenrand konnte die gelangweilte Ruhe zu andächtiger Stille verwandeln. Zwischendurch wurde spontan noch ein isländisches Volkslied intoniert und am Ende bekam das Publikum noch eine Gratisgesangsstunde. Bei solch sympathischen Künstlern verfestigt sich das Vorhaben, einmal nach Island gereist sein zu müssen.
So hier gibts auch noch ein Video von Pétur Ben samt Billie Jean
Gerade als wir durch die Eingangstür des Kulturladens treten, beginnen Gavin Portland pünktlich ihr Set. Von sphärischen Klängen ihrer Landsmänner scheinen sie nicht viel zu halten, so geht ihr Mix aus reinstem Punkrock und Hardcore direkt nach vorne. Der Sänger schreite sich die Seele aus dem Leib und bei den wenigen Gesangspassagen stellte sich der Gitarrist ans Mikrofon. Doch im eher spärlich gefüllten Schwimmbecken des Kula hielten die schüchternen Konstanzer Konzertbesucher zunächst Abstand. Aber auch Sänger Kolli interagierte mehr mit seinen Bandkollegen und drehte dem Publikum über weite Teile des Sets den Rücken zu. Nach gerade mal einer knappen halben Stunde war es dann auch schon wieder vorbei und es wurde Platz für die folgenden Jakobinarina gemacht.
Im einheitlichen Outfit traten die sechs Musikanten auf die Bühne. Mit schmissigen Gitarren, zwei Bandmitgliedern, von denen man meinte, sie seien direkt von der Schulbank entführt worden und einem Tanzstil von Sänger Gunnar, der irgendwo zwischen Slalomübungen und Michael Jacksons Moonwalk einzuordnen war, konnten auch sie das träge Publikum nur zu leichten Tanzbewegungen motivieren, da half auch der Ausflug von Sänger und Keyboarder in die Menge nur in geringen Maßen. Und das obwohl der jakobinarinaeske New-Wave-Garagen-Gute-Laune-Rock durchaus zum Tanz einlud.
Den Abschluss des Abends bildete Pétur Ben. Von einem schier erdrückenden Basslauf begleitet betrat er die Bühne, um die Spannung mit seinem einsetzenden Gesang zu lösen. Hier war sie endlich, die herbeigesehnte musikalische Melancholie und Leidenschaft, welche immer wieder Reminiszenzen zu Jeff Buckley aufkommen ließ. Spätestens mit seiner Interpretation von Michael Jacksons „Billie Jean“ war das Eis zwischen Künstler und Publikum gebrochen und ein stetiger Wechsel zwischen sanften, sphärischen Klängen, kleinen rockigeren Ausbrüchen und Akustikeinlagen nur mit Gitarre vom Bühnenrand konnte die gelangweilte Ruhe zu andächtiger Stille verwandeln. Zwischendurch wurde spontan noch ein isländisches Volkslied intoniert und am Ende bekam das Publikum noch eine Gratisgesangsstunde. Bei solch sympathischen Künstlern verfestigt sich das Vorhaben, einmal nach Island gereist sein zu müssen.
So hier gibts auch noch ein Video von Pétur Ben samt Billie Jean
Dienstag, 12. Februar 2008
Donnerstag, 7. Februar 2008
Two Tone Club
Empirische Studien am heutigen Abend ergaben:
Der gemeine Two Tone Club Fan ansich:
Der gemeine Two Tone Club Fan ansich:
- trinkt gerne Hefeweizen
- besitzt eine Jacke mit kariertem Innenfutter
- verhindert beim Tanz rutschende Hosen durch hochmodische Hosenträger
- trägt pflegeleichte Stoppeln, alternativ auch nicht ganz so pflegeleichte Filzlocken auf seinem Haupte
- weitere Details im Gedächtnisprotokoll leider unwiderbringlich abhanden gekommen.
Dienstag, 5. Februar 2008
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